Dienstag, 1. August 2017

wikifolio-Updates künftig auf eigener wikifolio-Seite

Ab sofort werde ich anstatt der bisher erfolgten monatlichen Blog-Posts zur Performance meiner wikifolios die Entwicklung der wikifolios der Einfachheit und Übersichtlichkeit halber auf einer eigenen Seite hier auf meinem Blog aktuell halten. 

Unter wikifolio findet ihr die kumulierte Performance der Europa Finest Selection seit Erstellung, die aktuelle Zusammensetzung und die Jahresperformance-Werte. 

Die Berichterstattung für die DAX-Werte Finest Selection schraube ich (zumindest aktuell) zurück, da sie ursprünglich ohnehin nur als Probeballon gedacht war. Natürlich betreue ich aber auch dieses wikifolio weiterhin konsequent.

Montag, 3. Juli 2017

wikifolio-Performance-Check Juni 2017

Und schon wieder ist ein Monat ins Land gezogen und der nächste Performance-Checks meiner beiden wikifolios steht an. Wir befinden uns aktuell im sprichwörtlichen Börsen-Sommerloch; meine auf der Levermann-Strategie beruhenden wikifolios haben sich in der Vergangenheit allerdings nicht immer strikt an die Weisheit "Sell in May and go away" gehalten.

Die Frühlings-Rally an den Börsen scheint jedenfalls einstweilen beendet zu sein. Wie wir untenstehend feststellen werden, war der Juni ein Monat der Konsolidierung. Ist das ein Luftholen vor dem nächsten großen Sprung nach oben oder hat sich der inzwischen schon reichlich alte Bullenmarkt inzwischen tot gelaufen? Die kommenden Monate werden es weisen. Bis dahin halte ich es mit der alten Weisheit "Time in the market beats timing the market".

Donnerstag, 1. Juni 2017

wikifolio-Performance-Check Mai 2017

Der Mai ist vorbei; und damit auch die angeblich rentable Zeit am Aktienmarkt, wenn man der Börsenweisheit "Sell in May and go away" glauben schenken darf. Wie jeden Monat folgt an dieser Stelle eine kurze Leistungsschau meiner beiden auf der Levermann-Strategie basierenden wikifolios. Die politischen Hintergrundgeräusche nehmen nicht ab. Die Verwicklungen Russlands in die US-Präsidentschaftswahlen und ins Weiße Haus erscheinen immer schwerwiegender, die USA macht trotz lauter Aufschreie vieler großer US-Konzerne Anstalten, aus dem Pariser Klimaschutzabkommen auszusteigen, Trump beflegelt Deutschland und die NATO. 

Überdies ist aktuell schwer absehbar, wie es mit dem Brexit angesichts der anstehenden Neuwahlen in Großbritannien weitergeht, ist aktuell schwer absehbar. Russland und China reiben sich wohl die Hände, dass auf der Bühne der Supermächte mehr Platz für sie entsteht.

Was hat das alles mit meinen wikifolios zu tun? Alles und Nichts! Natürlich bestimmen diese großen Entwicklungen das wirtschaftliche Geschehen maßgeblich. Aber ich hüte mich davor, hier Prognosen abzugeben. Vielmehr konzentriere ich mich wie gewohnt auf das konsequente Verfolgen der Levermann-Strategie. Wenn eine Aktie einen ausreichend hohen Levermann-Score erzielt, wird sie gekauft. Fällt der Levermann-Score unter eine gewisse Grenze, wird die Aktie verkauft. Wie ich mit dieser Strategie im Monat Mai gefahren bin, schildere ich im Folgenden.


Dienstag, 9. Mai 2017

wikifolio-Performance-Check April 2017

Der Mai ist bereits über eine Woche alt und ich bin meiner Leserschaft noch immer den Performance-Check für den Monat April schuldig. Diesem Versäumnis komme ich hiermit nach und illustriere an dieser Stelle wie gewohnt die Performance meiner beiden auf der Levermann-Strategie basierenden wikifolios im Vergleich zu gängigen Aktien-Indizes.

Ziel ist natürlich, dass meine aktive Investment-Strategie nach Levermann eine höhere Performance erzielt als passives Index-Investing, weil sonst könnte ich mir die Zeit und Mühe natürlich völlig sparen. Regelmäßige Leser wissen, dass mir diese höhere Performance bislang bei einem wikifolio besser, beim anderen weniger gut, gelingt. Unterm Strich hat sich für mich das automatisierte Stock-Picking nach der Levermann-Strategie bisher allerdings definitiv gelohnt.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch noch bei jenen wikifolio-Anlegern bedanken, die mir ihr Vertrauen schenken und ihr sauer verdientes Geld in die Europa Finest Selection investieren. Ich habe es ihnen nun gleich getan, mein letztes Erspartes zusammengekratzt und genug Geld ins wikifolio investiert, um den Real Money-Status zu erhalten. Ich hoffe, dass dieser Schritt das Vertrauen in mein wikifolio weiter stärkt. Aber nun zum Wesentlichen!

Montag, 10. April 2017

Donnerstag, 6. April 2017

wikifolio-Performance-Check März 2017

Das erste Quartal ist abgeschlossen und es ist Zeit, ein Fazit zu ziehen, wie sich meine beiden wikifolios geschlagen haben. Im politischen Umfeld ist eine große Baustelle zumindest provisorisch umschifft. Die potenziell mit Sprengkraft für die EU versehenen niederländischen Wahlen sind geschlagen und konnten dem Vormarsch des Rechtspopulismus wenigstens vorläufig Einhalt gebieten. Dass sich die Regierungsbildung nach dem Wahlresultat als enorm schwierig erweisen wird, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. In den Vereinigten Staaten kommt die Trump-Maschinerie ein wenig ins Stottern und bringt bei groß angekündigten Wahlversprechen nur wenig Koordiniertes zu Wege. Aktuell scheint es fast so, als hätten sowohl Europa als auch die USA viel von ihrem einstigen Glanz eingebüßt. Wer könnte das vermeintlich frei gewordene Zepter als führende Weltmacht aufgreifen? Ein Block um Russland (gar mit den USA als unterstützende Kraft im Westen)? China? Aktuell scheint nichts mehr ausgeschlossen. Und in Europa blickt man weiterhin mit angehaltener Luft auf die kommenden Wahlen in Frankreich. Ein Sieg von Marine Le Pens Front National könnte die Aussichten auf ein gesundes Weiterbestehen der Europäischen Union ernsthaft gefährden.

Das Schöne am Investieren nach der Levermann-Strategie ist allerdings, dass mich das alles gar nicht groß zu kümmern braucht. Märkte können im Bullen- oder im Bärenmodus sein; in beiden Situationen finden sich Einzelwerte, die günstig bewertet sind. Und die Levermann-Strategie macht sich bisweilen ganz gut darin, diese Aktien ausfindig zu machen. Aber schauen wir mal, wie gut das im März tatsächlich funktioniert hat.

Donnerstag, 2. März 2017

wikifolio-Performance-Check Februar 2017

Der Februar ist in den Büchern und es ist ein weiteres Mal Zeit Bilanz zu ziehen, wie sich meine beiden wikifolios geschlagen haben. Eine zentrale Nachricht im abgelaufenen Monat war die Rückkehr der Inflation: das deflationäre Schreckensgespenst scheint gebannt. Das ist für Aktienanleger natürlich relevant, da bei weiter bestehender Inflation ein Anziehen der Zinsschraube durch die Zentralbanken greifbarer wird. In den USA hat FED-Chefin Janet Yellen bereits durchblicken lassen, dass ein weiterer Zinsschritt früher als erwartet in Betracht gezogen werden könnte. Neben der Inflation könnte mittelfristig auch der Aufstieg des Populismus ein dominantes Thema der kommenden Monate werden. Große Wahlen stehen in den Niederlanden und Frankreich an. Bei entsprechenden Wahlausgang könnte das Großprojekt EU weiter in Bedrängnis geraten. Trump und Putin wird's sicher nicht weiter stören.

Die Aktienmärkte haben sich von alldem bislang allerdings noch nicht groß beeindruckt gezeigt und haben durchwegs zugelegt. Diesen Rückenwind konnten meine beiden wikifolios allerdings mit gemischten Ergebnissen für sich nutzen.

Freitag, 3. Februar 2017

wikifolio-Performance-Check Jänner 2017

Und schon ist der erste Monat des neuen Jahres wieder vorbei und folgerichtig ist es wieder Zeit für den allmonatlichen Performance-Check meiner beiden wikifolios. Das allgemeine Marktumfeld ist aktuell kein leichtes. US-Präsident Trump hat seine (ihm zumindest von vielen Investoren zugestandenen) Vorschusslorbeeren mit fragwürdigen politischen Manövern und Ansagen bereits wieder verspielt. In Europa befindet sich die EU in einer handfesten Sinnkrise, während in Großbritannien in punkto Brexit wenig Verwertbares zu vernehmen ist.

Angesichts der zunehmenden politischen Unwägbarkeiten bewegt sich inzwischen auch der langfristige Zinssatz spürbar nach oben. Das hat nicht nur für potenzielle Kreditnehmer Folgen, Auch am Anleihenmarkt drückt der Zinsanstieg auf die Bewertung. Gleichzeitig ist bei einem weiteren Zinsanstieg und der damit erhöhten Attraktivität neu emittierter Anleihen davon auszugehen, dass Kapital aus dem Aktien- und in den Anleihenmarkt fließen wird. Die große Aktiensause der letzten Jahre könnte also kurz vor ihrem Ende stehen. Das schöne an meiner Anlage-Strategie ist jedoch, dass ich all diese Faktoren ausschließe und mich alleinig auf die Ergebnisse meiner Bewertungen konzentriere. Wie ich mich damit im Jänner geschlagen habe, zeige ich im Folgenden.

Dienstag, 3. Januar 2017

wikifolio Jahres-Performance-Check 2016

Das Jahr 2016 ist vorüber und es ist an der Zeit Bilanz zu ziehen, wie sich meine beiden wikifolios in den vergangenen zwölf Monaten geschlagen haben. Das politische Umfeld war jedenfalls hochbrisant, während sich gerade die europäischen Aktienmärkte lange Zeit wenig beeindruckt von den Geschehnissen zeigten. Der Syrien-Konflikt, Brexit, die US-Präsidentenwahl - das waren nur einige der ganz maßgeblichen Ereignisse des vergangenen Jahres. Letzten Endes hat der DAX - für mich immer ein wichtiger Referenz-Index - kaum darauf reagiert und lief die meiste Zeit eher seitwärts. Erst eine klassische Jahresendrally hat für einen versöhnlichen Endspurt gesorgt.

Meine beiden wikifolios haben sich in diesem Umfeld sehr unterschiedlich geschlagen. Wie bereits im vorangegangenen Jahr war es aber vor allem die Europa Finest Selection, welche zu überzeugen wusste.

Freitag, 2. Dezember 2016

wikifolio-Performance-Check November 2016

Der November liegt nun hinter uns und wir nähern uns mit Riesenschritten dem Jahresende. Doch zuvor ist es noch an der Zeit, ein Resümee über den elften Monat des Jahres zu ziehen. Das große Ereignis des Monats November war natürlich die nun geschlagene US-Präsidentenwahl mit ihrem für viele Beobachter überraschenden Ergebnis. Vielleicht noch überraschender als der Ausgang war - zumindest für mich - das folgende Kursfeuerwerk in den USA.

Auf dieser Seite des Atlantiks blieben derart große Kursbewegungen allerdings aus. In Vorausschau auf die kurz bevorstehenden wichtigen Entscheidungen (Referendum in Italien, Zinsentscheid in den USA) ist vor allem der DAX innerhalb des seit Monaten herrschenden engen Kursbandes zwischen 10.200 und 10.800 Punkten geblieben. Eine Jahresendrally sieht anders aus. Aber noch ist das Jahr nicht vorüber. Wie haben sich meine wikifolios im November in diesem Umfeld geschlagen?

Mittwoch, 2. November 2016

wikifolio-Performance-Check Oktober 2016

Und wieder ist ein Monat in den Büchern und es ist Zeit für mich, Bilanz zu ziehen über das Abschneiden meiner beiden wikifolios. Der DAX verharrt seit dem Sommer in Lauerposition und schwingt etwas lustlos zwischen 10.200 und 10.800 Punkten hin und her. Selbst die bereits auf Hochtouren laufende Berichtssaison konnte den deutschen Leitindex aus seiner Lethargie reißen - weder nach unten noch nach oben.

Der Oktober hat an dieser Tatsache nichts verändert. Große Entscheidungen mit Auswirkungen auf die Finanzmärkte - etwa anstehende Leitzinsentscheidungen der Fed und der EZB sowie der zunehmend schwieriger zu prognostizierende Ausgang der US-Präsidentenwahl dürften die Anleger in die Warteposition bewegt haben. Vielleicht erfolgt der große Knall ja nach dem Wahlsieg von Hillary oder The Donald?

Montag, 3. Oktober 2016

wikifolio-Performance-Check September 2016

Der September ist vorüber gezogen und somit steht einer weiteren Zwischenbilanz zur Performance meiner wikifolios nichts mehr im Wege. Bislang ist das Jahr 2016 für Aktien-Investoren ja nur mäßig erfreulich, wenn man sich an der Wertentwicklung der großen Aktien-Indizes orientiert.
Dennoch war ich bislang mit dem Abschneiden meiner beiden wikifolios durchaus zufrieden, insbesondere mit meinem Vorzeige-wikifolio, der Europa Finest Selection. Und auch im September schlugen sich die beiden wikifolios respektabel.

Während Marktbeobachter also angespannt auf die künftigen Entscheidungen der US-Fed oder den Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen wegen deren Auswirkung auf die Finanzmärkte warten, bleibe ich frei nach Levermann voll investiert und arbeite mich Stück für Stück vorwärts auf meinem entspannten Weg zum Reichtum (Affiliate-Link! Wer selbst die Methode von Frau Levermann betreibt, weiß, dass das Wörtchen entspannt angesichts des dahinter steckenden Arbeitsaufwandes nicht zu ernst genommen werden sollte). So, aber nun ab zu den Details!

Freitag, 30. September 2016

McDonald's ist gesund - für DGI-Investoren

McDonald's (MCD) hat's schon wieder getan. Gestern hat der Fast Food-Gigant wieder die quartärliche Gewinnausschüttung angehoben (beispielsweise hier nachzulesen) und die nun bereits 40 Jahre andauernde Serie von jährlichen Dividendenerhöhungen weiter verlängert. Nachdem viele Marktbeobachter vor zwei Jahren Big M bereits den Niedergang prophezeiten, setzt dieser mit einer Erhöhung Dividende von 89 US-Cent auf 94 US-Cent abermals einen deutlichen Kontrapunkt. Das entspricht einem Anstieg von 5,6%; kein Grund für Jubelstürme aber eine solide Erhöhung und zudem üppiger als die vorjährige Erhöhung von 4,7%. Der Anstieg liegt damit außerdem weiter deutlich über der Inflationsrate, wodurch der Einkommensstrom beständig an Kaufkraft zugewinnt.

Dienstag, 27. September 2016

Microsoft dreht an der Dividendenschraube, Erhöhung um 8 Prozent

Auf die vergleichsweise magere Dividendenerhöhung bei Philip Morris folgt nun wieder eine freudigere Kunde für mein Dividenden-Portfolio. IT-Gigant Microsoft (MSFT) hat jüngst eine weitere Erhöhung der quartärlichen Gewinnausschüttung bekannt gemacht (siehe beispielsweise hier). Wie schon seit 2010 hebt sich der Redmonder Konzern diese Mitteilung für die letzte Ausschüttung des Jahres auf. Diesmal entschloss man sich zu einer Anhebung von 36 US-Cent auf 39 US-Cent, was einem Anstieg von 8,3% entspricht.

Donnerstag, 15. September 2016

Abermals nur geringe Dividendenerhöhung bei Philip Morris

Bereits im vergangenen Jahr hielt sich meine Begeisterung angesichts einer sehr mageren Dividendenerhöhung bei Philip Morris (PM) in engen Grenzen. Die Aktien des internationalen Tabakkonzerns waren nach dem Spin-Off von Altria durchaus dafür bekannt, die Investoren mit spürbaren Erhöhungen der Gewinnausschüttungen zu beglücken. Der starke Dollarkurs schmälert allerdings bereits seit einiger Zeit die finanzielle Feuerkraft des ausschließlich außerhalb der Vereinigten Staaten international agierenden US-Unternehmens. Nach einer Erhöhung von exakt zwei Prozent im vergangenen Jahr folgte deshalb auch heuer wieder eine Mikro-Anhebung der quartärlichen Ausschüttung von 1,02 US-Dollar auf nunmehr 1,04 US-Dollar (siehe beispielsweise hier). Streng genommen bedeutet das natürlich, dass die aktuelle Anhebung sogar noch unter zwei Prozent liegt.

Bereits seit acht Jahren, also seit der Trennung von Altria, erhöht Philip Morris seine Dividende verlässlich jedes Jahr. Trotz der geringen Erhöhung im letzten Jahr stand das durchschnittliche Wachstum der Gewinnausschüttung über die letzten fünf Jahre zuletzt noch bei rund 11 Prozent. Sollte der Dollar weiterhin seine Stärke auf den internationalen Märkten behaupten, ist nicht davon auszugehen, dass wir bald eine Rückkehr zu diesem Durchschnittswert sehen werden.

Philip Morris hält aktuell bei einer Dividendenrendite von rund 4,1%, allerdings nimmt der potenzielle Investor bei einem Kauf eine Ausschüttungsquote von annähernd 100% in Kauf. Auch deshalb erscheint - bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen - ein starkes Dividendenwachstum in den kommenden Jahren unwahrscheinlich. Mit einem KGV von knapp über 23 ist der Titel im Moment auch historisch betrachtet hoch bewertet, was einen jetzigen Einstieg nochmals unattraktiver gestaltet. Übrigens: im Vorjahr habe ich hier ein KGV von rund 17 berichtet und schon damals angeführt, dass dieser Wert im historischen Vergleich als eher hoch einzustufen ist.

In meinen persönlichen Bewertungsschema schafft Philip Morris das Kunststück, -3 (in Worten Minus Drei!) Punkte auf der Zehnpunkte-Skala zu lukrieren. Positiv fließen aktuell nur noch die Dividendenrendite und das durchschnittliche Dividendenwachstum der letzten fünf Jahre ein. Die aktuelle Bewertung, die mageren Wachstumsaussichten und die schwache bzw. nicht vorhandene Eigenkapitalbasis drehen das Ergebnis dann deutlich ins Minus. Aktuell erscheint mir ein Investment in Philip Morris nur als Spekulation (mit langem Atem) auf einen fallenden Dollarkurs sinnvoll. Gleichzeitig sehe ich im Moment keine Veranlassung, meine bestehende Position zu quittieren, solange der Tabakkonzern einen wachsenden oder zumindest gleichbleibenden Einkommensstrom generiert.

Disclaimer: Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels besitze ich selbst Aktien von Philip Morris (PM). Dieser Artikel dient nur zur Information. Ich bin kein geschulter Finanzberater und spreche für die erwähnten Wertpapiere keinerlei Kauf- oder Verkaufsempfehlungen aus.

Freitag, 2. September 2016

wikifolio-Performance-Check August 2016

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und wieder ist ein Monat vorbei. Es ist Zeit, Bilanz zu ziehen über den Monat August. Der allmonatliche Performance-Check meiner beiden wikifolios fällt diesmal erfreulich ist. Während an den Börsen insgesamt ruhiges Fahrwasser herrschte, bewahrheitet sich die alte Regel "Timing in the market beats timing the market" - Hätte ich mich an den Spruch "Sell in May ..." gehalten hätte ich eine Reihe positiver Monate verpasst und wäre mit diesem rudimentären Market Timing auf einer ordentlichen Underperformance sitzen geblieben.

Nach den vielen Wirren im heurigen Jahr ist auch auf der Nachrichtenseite das Sommerloch angekommen. Der Brexit hat seine Wirkung auf die Börsen bereits wieder verloren, die US-Zinspolitik bewegt die Märkte aktuell auch nicht groß. Ist das bereits die Ruhe vor dem Sturm, den viele schon so lange herbeirufen oder befinden wir uns in einer Konsolidierungsphase vor dem nächsten großen Ausbruch nach oben? Ich weiß es nicht und ich spekuliere nicht drauf. Das gute an der Levermann-Strategie ist, dass man zu jeder Zeit voll investiert ist, solange genügend günstig bewertete Titel zu haben sind. Damit fallen die Emotionen und Gedankenspiele rund ums Markttiming weg. Genug geschwafelt, widmen wir uns den Details.

Donnerstag, 4. August 2016

wikifolio-Performance-Check Juli 2016

Und flugs ist wieder ein Monat verflogen. Der Juli ist ins Land gezogen und somit ist es an der Zeit für den allmonatlichen Performance-Check meiner beiden wikifolios. Während die Börsen im Juni ganz im Zeichen des Brexits standen und für unruhiges Fahrwasser sorgten, scheint sich die Stimmung im Monat Juli nun etwas gelichtet zu haben. Wie wir sehen werden, war der gerade zu Ende gegangene Monat für Investoren ein deutlich erfreulicherer.

Die erzielten Zuwächse im Juli lassen auch die alte Börsenweisheit "Sell in May ..." wieder alt aussehen: beide wikifolios stehen aktuell - wie wir gleich sehen werden, höher als im Mai und auch höher als vor dem Brexit. In gute Titel (wie auch immer "gut" hier definiert wird) investiert bleiben hat sich also wieder mal gelohnt. Oder wie die Amerikaner gerne sagen: Time in the market beats timing the market. Aber nun zu den Details.

Dienstag, 19. Juli 2016

Cummins erhöht die Dividende

Und wieder dürfen wir uns über eine Dividendenerhöhung eines Titels in unserem Dividend Growth-Portfolio freuen. Cummins (CMI), renommierter Hersteller von Gas- und Dieselmotoren, hat vergangene Woche verkündet, seine quartärliche Gewinnausschüttung von bislang 0,975 US-Dollar auf 1,025 US-Dollar zu erhöhen (siehe unter anderem hier). Das entspricht einer Erhöhung von rund 5,1 Prozent.

Angesichts der unsicheren Konjunktursituation in zentralen Märkten wie etwa China ist das ein durchaus veritabler Schritt und bereits das elfte Jahr in Folge, in dem das Unternehmen seine Gewinnausschüttung steigert. Die bisherigen Dividenwachstumsraten von durchschnittlich 32 Prozent (auf Fünfjahressicht) bzw. 27,9 Prozent (auf Zehnjahressicht) wirken zwar auf den ersten Blick beeindruckend, werden sich - wie die soeben erfolgte Erhöhung bereits andeutet - nicht mal mittelfristig beibehalten lassen.

Sonntag, 3. Juli 2016

wikifolio-Performance-Check Juni 2016

Das erste Halbjahr ist vorüber und wie jeden Monat ist es wieder Zeit für einen Performance-Check meiner beiden wikifolios. Gerade in letzten Juni-Tagen mussten sich Anleger in Folge des EU-Austrittsreferendums in Großbritannien Brexit wilden Kursstürzen stellen. Bis kurz vor dem Referendum gingen die Marktteilnehmer offenbar von einem Votum für den Verbleib des Vereinigten Königreiches in der Europäischen Union aus. Dementsprechend zogen die Kurse kurz vor dem Bekanntwerden der Ergebnisse noch ordentlich nach oben an und preisten den vermeintlichen Bremain bereits voll ein.

Als sich dann zeigte, dass die Prognosen und Einschätzungen der Realität nicht standhalten konnten und das Referendum zugunsten des Brexits ausgangen ist, gab es quer durch den Gemüsegarten einen ordentlichen Ruck nach unten. DAX, Pfund, FTSE, ESTOXX - sie alle mussten Verluste von bis zu 10% hinnehmen. Inzwischen konnte ein Teil der Verluste wieder wettgemacht werden; angesichts der allgemeinen Ratlosigkeit (sowohl seitens Großbritanniens als auch seitens der EU), wie mit dem Entscheid der britischen Bevölkerung umzugehen ist und der damit verbundenen Unsicherheit wirtschaftlicher und regulatorischer Rahmenbedingungen ist bis auf Weiteres eine gesunde Portion Vorsicht am Aktienmarkt angesagt. Doch die Frage aller Fragen lautet wie jeden Monat: wie haben sich meine beiden wikifolios in einem solch spannenden Umfeld geschlagen?

DAX-Werte Finest Selection - Cash ist King ... und Rettungsanker

Zum dritten Mal in Folge hat die DAX-Werte Finest Selection im Juni einen Verlustmonat erlitten. Diesmal ging es um 2,1% abwärts. Aufgrund der hohen Cashquote (zuletzt waren nur mehr ein bis zwei Aktien im wikifolio enthalten) segelte das wikifolio allerdings relativ stoisch durch den Brexit-Kurstornado. Das offenbart sich im direkten Vergleich mit dem DAX, der im Juni gleich 5,7% eingebüßt hat. Folgerichtig hat das wikifolio im abgelaufenen Monat eine Outperformance von 3,6% erzielen können.

Year-to-date, also auf Jahressicht seit 1.1., beläuft sich die aufgelaufene Performance der DAX-Werte Finest Selection nun auf -3,5%. Abermals gilt: da wäre man mit dem investierten Geld unterm sprichwörtlichen Kopfkissen noch besser dran gewesen. Allerdings können wir uns zumindest ein klein wenig damit trösten, dass der DAX selbst im gleichen Zeitraum einen kumulierten Verlust von 9,9% erlitten hat. Somit halten wir aktuell bei einer Outperformance von 6,4 Prozentpunkten.

Europa Finest Selection - Mit eineinhalb blauen Augen davon gekommen

Die Europa Finest Selection hat im Juni nach drei positiven Monaten in Folge erstmals wieder einen Kursverlust erlitten. Gleich 4,6% beträgt der Rückgang.Wie zuvor bereits erwähnt, hat der DAX im gleichen Zeitraum gar 5,7% verloren, der SDAX gar 6,2%. Auch der breit diversifizierte STOXX600 hat 5,1% eingebüßt. Somit ist das wikifolio zumindest relativ betrachtet noch gut davon gekommen. Die Outperformance beträgt folgerichtig 1,1% (zum DAX), 1,6% (zum SDAX) bzw. 0,5% (zum STOXX600).

Year-to-date konnte der Vorsprung durch die Outperformance natürlich ausgebaut werden. Absolut gesehen hat das wikifolio nach den Einbußen im Monat Juni nur mehr ein Plus von 0,4% vorzuweisen. Im gleichen Zeitraum hat der DAX allerdings bereits 9,9% verloren, der SDAX immerhin 3,5% und der STOXX600 gar 12,3%. Somit kann die Europa Finest Selection aufs Halbjahr gesehen eine Outperformance von 10,3 Prozentpunkten (zum DAX), 3,9 Prozentpunkten (zum SDAX) bzw. stolzen 12,7 Prozentpunkten (zum STOXX600) verzeichnen. Das macht Mut. Weiterhin bleibt das wikifolio zu allen Beobachtungszeitpunkten vor den Vergleichswikifolios (siehe untenstehende Grafik).

Disclaimer: Dieser Artikel dient nur zur Information. Ich bin kein geschulter Finanzberater und spreche für die erwähnten Wertpapiere keinerlei Kauf- oder Verkaufsempfehlungen aus. Hinsichtlich der erwähnten wikifolio-Zertifikate weise ich ausdrücklich auf das den wikifolios immanente Emittentenrisiko hin. Auf den verlinkten Seiten bei wikifolio finden sich zudem der Basisprospekt und die endgültigen Bedingungen zu den Endloszertifikaten. Eine Lektüre ist interessierten Anleger dringend anzuraten.

Donnerstag, 2. Juni 2016

Helmerich & Payne erhöht in schwierigem Umfeld die Dividende

... wenn auch nur um ein Prozent, um gleich die wesentlichen Fakten vorweg zu nennen. Helmerich & Payne (HP) gehört nicht gerade zu den "Household Names", wenn Investoren von Dividend Growth-Titeln sprechen. Aber ein Blick auf die Zahlen offenbart, dass die Ölbohrfirma ihre Gewinnausschüttung seit 43 Jahren ununterbrochen jährlich erhöht hat. Und auch dieses Jahr wird aufgrund der jüngst verkündeten Erhöhung keine Ausnahme darstellen (Quelle: reuters.com). Demnach wird die quartärliche Auszahlung von vormals 0,6875 US-Dollar auf 0,7 US-Dollar erhöht.

Eine Erhöhung von einem Prozent löst natürlich nur begrenzt Jubelstürme aus, aber angesichts des schwierigen Erdölmarktes ist diese umso höher zu schätzen, nicht zuletzt im Hinblick auf die in der jüngeren Vergangenheit bereits geschehenen Dividendenkürzungen von großen Playern in diesem Marktsegment.