Das Jahr 2016 ist vorüber und es ist an der Zeit Bilanz zu ziehen, wie sich meine beiden wikifolios in den vergangenen zwölf Monaten geschlagen haben. Das politische Umfeld war jedenfalls hochbrisant, während sich gerade die europäischen Aktienmärkte lange Zeit wenig beeindruckt von den Geschehnissen zeigten. Der Syrien-Konflikt, Brexit, die US-Präsidentenwahl - das waren nur einige der ganz maßgeblichen Ereignisse des vergangenen Jahres. Letzten Endes hat der DAX - für mich immer ein wichtiger Referenz-Index - kaum darauf reagiert und lief die meiste Zeit eher seitwärts. Erst eine klassische Jahresendrally hat für einen versöhnlichen Endspurt gesorgt.
Meine beiden wikifolios haben sich in diesem Umfeld sehr unterschiedlich geschlagen. Wie bereits im vorangegangenen Jahr war es aber vor allem die Europa Finest Selection, welche zu überzeugen wusste.
Dienstag, 3. Januar 2017
Freitag, 2. Dezember 2016
wikifolio-Performance-Check November 2016
Der November liegt nun hinter uns und wir nähern uns mit Riesenschritten dem Jahresende. Doch zuvor ist es noch an der Zeit, ein Resümee über den elften Monat des Jahres zu ziehen. Das große Ereignis des Monats November war natürlich die nun geschlagene US-Präsidentenwahl mit ihrem für viele Beobachter überraschenden Ergebnis. Vielleicht noch überraschender als der Ausgang war - zumindest für mich - das folgende Kursfeuerwerk in den USA.
Auf dieser Seite des Atlantiks blieben derart große Kursbewegungen allerdings aus. In Vorausschau auf die kurz bevorstehenden wichtigen Entscheidungen (Referendum in Italien, Zinsentscheid in den USA) ist vor allem der DAX innerhalb des seit Monaten herrschenden engen Kursbandes zwischen 10.200 und 10.800 Punkten geblieben. Eine Jahresendrally sieht anders aus. Aber noch ist das Jahr nicht vorüber. Wie haben sich meine wikifolios im November in diesem Umfeld geschlagen?
Auf dieser Seite des Atlantiks blieben derart große Kursbewegungen allerdings aus. In Vorausschau auf die kurz bevorstehenden wichtigen Entscheidungen (Referendum in Italien, Zinsentscheid in den USA) ist vor allem der DAX innerhalb des seit Monaten herrschenden engen Kursbandes zwischen 10.200 und 10.800 Punkten geblieben. Eine Jahresendrally sieht anders aus. Aber noch ist das Jahr nicht vorüber. Wie haben sich meine wikifolios im November in diesem Umfeld geschlagen?
Mittwoch, 2. November 2016
wikifolio-Performance-Check Oktober 2016
Und wieder ist ein Monat in den Büchern und es ist Zeit für mich, Bilanz zu ziehen über das Abschneiden meiner beiden wikifolios. Der DAX verharrt seit dem Sommer in Lauerposition und schwingt etwas lustlos zwischen 10.200 und 10.800 Punkten hin und her. Selbst die bereits auf Hochtouren laufende Berichtssaison konnte den deutschen Leitindex aus seiner Lethargie reißen - weder nach unten noch nach oben.
Der Oktober hat an dieser Tatsache nichts verändert. Große Entscheidungen mit Auswirkungen auf die Finanzmärkte - etwa anstehende Leitzinsentscheidungen der Fed und der EZB sowie der zunehmend schwieriger zu prognostizierende Ausgang der US-Präsidentenwahl dürften die Anleger in die Warteposition bewegt haben. Vielleicht erfolgt der große Knall ja nach dem Wahlsieg von Hillary oder The Donald?
Der Oktober hat an dieser Tatsache nichts verändert. Große Entscheidungen mit Auswirkungen auf die Finanzmärkte - etwa anstehende Leitzinsentscheidungen der Fed und der EZB sowie der zunehmend schwieriger zu prognostizierende Ausgang der US-Präsidentenwahl dürften die Anleger in die Warteposition bewegt haben. Vielleicht erfolgt der große Knall ja nach dem Wahlsieg von Hillary oder The Donald?
Montag, 3. Oktober 2016
wikifolio-Performance-Check September 2016
Der September ist vorüber gezogen und somit steht einer weiteren Zwischenbilanz zur Performance meiner wikifolios nichts mehr im Wege. Bislang ist das Jahr 2016 für Aktien-Investoren ja nur mäßig erfreulich, wenn man sich an der Wertentwicklung der großen Aktien-Indizes orientiert.
Dennoch war ich bislang mit dem Abschneiden meiner beiden wikifolios durchaus zufrieden, insbesondere mit meinem Vorzeige-wikifolio, der Europa Finest Selection. Und auch im September schlugen sich die beiden wikifolios respektabel.
Während Marktbeobachter also angespannt auf die künftigen Entscheidungen der US-Fed oder den Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen wegen deren Auswirkung auf die Finanzmärkte warten, bleibe ich frei nach Levermann voll investiert und arbeite mich Stück für Stück vorwärts auf meinem entspannten Weg zum Reichtum (Affiliate-Link! Wer selbst die Methode von Frau Levermann betreibt, weiß, dass das Wörtchen entspannt angesichts des dahinter steckenden Arbeitsaufwandes nicht zu ernst genommen werden sollte). So, aber nun ab zu den Details!
Dennoch war ich bislang mit dem Abschneiden meiner beiden wikifolios durchaus zufrieden, insbesondere mit meinem Vorzeige-wikifolio, der Europa Finest Selection. Und auch im September schlugen sich die beiden wikifolios respektabel.
Während Marktbeobachter also angespannt auf die künftigen Entscheidungen der US-Fed oder den Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen wegen deren Auswirkung auf die Finanzmärkte warten, bleibe ich frei nach Levermann voll investiert und arbeite mich Stück für Stück vorwärts auf meinem entspannten Weg zum Reichtum (Affiliate-Link! Wer selbst die Methode von Frau Levermann betreibt, weiß, dass das Wörtchen entspannt angesichts des dahinter steckenden Arbeitsaufwandes nicht zu ernst genommen werden sollte). So, aber nun ab zu den Details!
Freitag, 30. September 2016
McDonald's ist gesund - für DGI-Investoren
McDonald's (MCD) hat's schon wieder getan. Gestern hat der Fast Food-Gigant wieder die quartärliche Gewinnausschüttung angehoben (beispielsweise hier nachzulesen) und die nun bereits 40 Jahre andauernde Serie von jährlichen Dividendenerhöhungen weiter verlängert. Nachdem viele Marktbeobachter vor zwei Jahren Big M bereits den Niedergang prophezeiten, setzt dieser mit einer Erhöhung Dividende von 89 US-Cent auf 94 US-Cent abermals einen deutlichen Kontrapunkt. Das entspricht einem Anstieg von 5,6%; kein Grund für Jubelstürme aber eine solide Erhöhung und zudem üppiger als die vorjährige Erhöhung von 4,7%. Der Anstieg liegt damit außerdem weiter deutlich über der Inflationsrate, wodurch der Einkommensstrom beständig an Kaufkraft zugewinnt.
Dienstag, 27. September 2016
Microsoft dreht an der Dividendenschraube, Erhöhung um 8 Prozent
Auf die vergleichsweise magere Dividendenerhöhung bei Philip Morris folgt nun wieder eine freudigere Kunde für mein Dividenden-Portfolio. IT-Gigant Microsoft (MSFT) hat jüngst eine weitere Erhöhung der quartärlichen Gewinnausschüttung bekannt gemacht (siehe beispielsweise hier). Wie schon seit 2010 hebt sich der Redmonder Konzern diese Mitteilung für die letzte Ausschüttung des Jahres auf. Diesmal entschloss man sich zu einer Anhebung von 36 US-Cent auf 39 US-Cent, was einem Anstieg von 8,3% entspricht.
Donnerstag, 15. September 2016
Abermals nur geringe Dividendenerhöhung bei Philip Morris
Bereits im vergangenen Jahr hielt sich meine Begeisterung angesichts einer sehr mageren Dividendenerhöhung bei Philip Morris (PM) in engen Grenzen. Die Aktien des internationalen Tabakkonzerns waren nach dem Spin-Off von Altria durchaus dafür bekannt, die Investoren mit spürbaren Erhöhungen der Gewinnausschüttungen zu beglücken. Der starke Dollarkurs schmälert allerdings bereits seit einiger Zeit die finanzielle Feuerkraft des ausschließlich außerhalb der Vereinigten Staaten international agierenden US-Unternehmens. Nach einer Erhöhung von exakt zwei Prozent im vergangenen Jahr folgte deshalb auch heuer wieder eine Mikro-Anhebung der quartärlichen Ausschüttung von 1,02 US-Dollar auf nunmehr 1,04 US-Dollar (siehe beispielsweise hier). Streng genommen bedeutet das natürlich, dass die aktuelle Anhebung sogar noch unter zwei Prozent liegt.
Bereits seit acht Jahren, also seit der Trennung von Altria, erhöht Philip Morris seine Dividende verlässlich jedes Jahr. Trotz der geringen Erhöhung im letzten Jahr stand das durchschnittliche Wachstum der Gewinnausschüttung über die letzten fünf Jahre zuletzt noch bei rund 11 Prozent. Sollte der Dollar weiterhin seine Stärke auf den internationalen Märkten behaupten, ist nicht davon auszugehen, dass wir bald eine Rückkehr zu diesem Durchschnittswert sehen werden.
Philip Morris hält aktuell bei einer Dividendenrendite von rund 4,1%, allerdings nimmt der potenzielle Investor bei einem Kauf eine Ausschüttungsquote von annähernd 100% in Kauf. Auch deshalb erscheint - bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen - ein starkes Dividendenwachstum in den kommenden Jahren unwahrscheinlich. Mit einem KGV von knapp über 23 ist der Titel im Moment auch historisch betrachtet hoch bewertet, was einen jetzigen Einstieg nochmals unattraktiver gestaltet. Übrigens: im Vorjahr habe ich hier ein KGV von rund 17 berichtet und schon damals angeführt, dass dieser Wert im historischen Vergleich als eher hoch einzustufen ist.
In meinen persönlichen Bewertungsschema schafft Philip Morris das Kunststück, -3 (in Worten Minus Drei!) Punkte auf der Zehnpunkte-Skala zu lukrieren. Positiv fließen aktuell nur noch die Dividendenrendite und das durchschnittliche Dividendenwachstum der letzten fünf Jahre ein. Die aktuelle Bewertung, die mageren Wachstumsaussichten und die schwache bzw. nicht vorhandene Eigenkapitalbasis drehen das Ergebnis dann deutlich ins Minus. Aktuell erscheint mir ein Investment in Philip Morris nur als Spekulation (mit langem Atem) auf einen fallenden Dollarkurs sinnvoll. Gleichzeitig sehe ich im Moment keine Veranlassung, meine bestehende Position zu quittieren, solange der Tabakkonzern einen wachsenden oder zumindest gleichbleibenden Einkommensstrom generiert.
Disclaimer: Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels besitze ich selbst Aktien von Philip Morris (PM). Dieser Artikel dient nur zur Information. Ich bin kein geschulter Finanzberater und spreche für die erwähnten Wertpapiere keinerlei Kauf- oder Verkaufsempfehlungen aus.
Bereits seit acht Jahren, also seit der Trennung von Altria, erhöht Philip Morris seine Dividende verlässlich jedes Jahr. Trotz der geringen Erhöhung im letzten Jahr stand das durchschnittliche Wachstum der Gewinnausschüttung über die letzten fünf Jahre zuletzt noch bei rund 11 Prozent. Sollte der Dollar weiterhin seine Stärke auf den internationalen Märkten behaupten, ist nicht davon auszugehen, dass wir bald eine Rückkehr zu diesem Durchschnittswert sehen werden.
Philip Morris hält aktuell bei einer Dividendenrendite von rund 4,1%, allerdings nimmt der potenzielle Investor bei einem Kauf eine Ausschüttungsquote von annähernd 100% in Kauf. Auch deshalb erscheint - bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen - ein starkes Dividendenwachstum in den kommenden Jahren unwahrscheinlich. Mit einem KGV von knapp über 23 ist der Titel im Moment auch historisch betrachtet hoch bewertet, was einen jetzigen Einstieg nochmals unattraktiver gestaltet. Übrigens: im Vorjahr habe ich hier ein KGV von rund 17 berichtet und schon damals angeführt, dass dieser Wert im historischen Vergleich als eher hoch einzustufen ist.
In meinen persönlichen Bewertungsschema schafft Philip Morris das Kunststück, -3 (in Worten Minus Drei!) Punkte auf der Zehnpunkte-Skala zu lukrieren. Positiv fließen aktuell nur noch die Dividendenrendite und das durchschnittliche Dividendenwachstum der letzten fünf Jahre ein. Die aktuelle Bewertung, die mageren Wachstumsaussichten und die schwache bzw. nicht vorhandene Eigenkapitalbasis drehen das Ergebnis dann deutlich ins Minus. Aktuell erscheint mir ein Investment in Philip Morris nur als Spekulation (mit langem Atem) auf einen fallenden Dollarkurs sinnvoll. Gleichzeitig sehe ich im Moment keine Veranlassung, meine bestehende Position zu quittieren, solange der Tabakkonzern einen wachsenden oder zumindest gleichbleibenden Einkommensstrom generiert.
Disclaimer: Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels besitze ich selbst Aktien von Philip Morris (PM). Dieser Artikel dient nur zur Information. Ich bin kein geschulter Finanzberater und spreche für die erwähnten Wertpapiere keinerlei Kauf- oder Verkaufsempfehlungen aus.
Abonnieren
Posts (Atom)


